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Köcheaustausch mit bulgarischen Köchen

Nachhaltige Entwicklungshilfe durch den VSR/Sektion Köln.

 

Der Verein zur Unterstützung bulgarischer Kinderheime in Berlin lässt sich seit drei Jahren in Gastgewerblichen Ausbildungsfragen vom Seniorpräsidenten der IKSV Hans Berger beraten. Im Kinderheim Bratsigovo wurde eine professionelle Küche errichtet welche neben der Aufgabe als beispielgebender Sozialbetrieb auch als Ausbildungsbetrieb für Köche in Anlehnung an das deutsche System fungiert. Berger konnte bereits zwei mal den Präsidenten des Vereins vor Ort bei Verhandlungen mit hochrangigen bulgarischen Gremien beraten. Außerdem vermittelte er über den Senior Experten Service den Vizepräsidenten Nord der IKSV, KM Ulli Schneider für 4 Wochen als Ausbildungsberaten nach Bratsigovo.

 

Diesmal baten die Berliner um Unterstützung für einen einwöchigen Studienaufenthalt in Deutschland für jugendliche Absolventen der ersten beendeten Ausbildung und für 2 Sozialpädagoginnen als Anreiz für weitere Anstrengungen der bulgarischen Partner.

 

Auf das Thema angesprochen reagierte der Vorsitzenden des VSR/Sektion Köln, SM Christian van Kuyen mit der Zusage einen Schulungsteil zu übernehmen. Mit seinem Kollegen KM Carsten Pauli integrierte er die Bulgaren in einen Kurs

„Deutsche Küche“ und in eine Unterweisung „Arbeiten am Gästetisch“ in der Ausbildungseinrichtung „Inbit“. Kartoffelsuppe, Leber „Berlin“ oder Käsekuchen, um einige Beispiele zu nennen, waren für die Bulgaren exotische Ergebnisse einer ihnen fremden Küchenkultur. Das man Gäste verwöhnt indem man ihnen am Tisch Geflügel tranchiert, Fisch filetiert oder Kaffee bereitet fanden sie ebenfalls auf- und anregend. Ein Besuch im „Handelshof“ unter Leitung von KM Pauli wurde dann zu einem Seminar „ Exotische Früchte und deutsches Gemüse“ Auch hier gab es viel zu staunen und neues zu erfahren.

 

 In der Caritas Einrichtung „Haus Miriam“ fand zur gleichen Zeit für die beiden Sozialpädagoginnen eine Unterweisung in das deutsche System der Einrichtung und Führung eines Sozialbetriebes statt. Hierzu Stellte die Pädagogische Leiterin der Einrichtung, Frau Schulte-Weber, sich und ihr Team spontan zur Verfügung.

 

Als Dank für alle Beteiligten kochten die jungen Bulgaren dann am letzten Tag in der Ausbildungsküche des „Haus Miriam“ ein fünfgängiges bulgarisches Menü. Hieran beteiligten sich sogar die bulgarische Betreuerin der Jugendlichen und die als Dolmetscherin fungierende Mitarbeiterin der bulgarischen Botschaft.

 

Schopska Salat

 

Tarato (kalte Joghurtsuppe)

 

Paprika-Bjureck (mit Käse gefüllt, in Ei gebraten)

 

Kavarma (Schweinsgulasch mit Gemüse und Pilzen)

 

Sirupkuchen

 

Küchenmeister Carsten Pauli überreichte ein Teilnahmediplom an die jungen Köche welches in Bulgarien sicher entsprechende Aufmerksamkeit finden wird.

 

Berger führte die Gesamtgruppe durch seine Heimatstadt Köln und vermittelte informative Führungen durch das internationale Luxushotel „Hyatt“ durch Personaldirektor Benoit und durch den privat geführten gastronomischen Großbetrieb „ Brauhaus Früh“ durch Direktor RM Anthony Krone.

 

Wieder einmal hat sich die kollegiale Zusammenarbeit zwischen dem VSR/Sektion Köln und der IKSV zugunsten junger Menschen ausgezahlt.

 

hb 9/11

 

 

 

 

 

Projekt 3. Weg

Kulinarische Weltreise mit dem „3. Weg in der Berufsausbildung in NRW“

 

Am 25. März 2010 fand beim InBIT in Köln-Mülheim das Projekt „4-Länderfrühling“ statt, das von den Auszubildenden des 3. Weges zur Fachkraft im Gastgewerbe durchgeführt wurde.

 

Der 3. Weg ist ein mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Maßnahme in NRW, die jungen Erwachsenen mit ansonsten eher geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht, einen anerkannten Ausbildungsberuf zu erlernen.

Dabei stehen individuelle Betreuung und Förderung im Vordergrund.

 

Die Aufgabe der Azubis bestand darin, ein Viergangmenü samt korrespondierender Getränke in einem professionellen Setting für rund 20 geladene Gäste nicht nur – in allen Einzelheiten – zu planen, sondern auch durchzuführen.

 

Unter der Leitung von Frau Larsen, die als Ausbilderin der angehenden Fachkräfte verantwortlich zeichnet, wurde sowohl der Sektempfang als auch der komplette Menüservice zelebriert.

 

Währenddessen schwitzte die Brigade in der Ausbildungsküche des InBIT und bereitete ein anspruchsvolles Menü mit Komponenten der vier Länder vor, aus denen die Azubis stammen: Albanien, Kasachstan, Thailand und last, not least, Deutschland.

Unterstützt wurden die Teilnehmer dabei von Küchenmeister Carsten Pauli sowie seinem Kollegen, Serviermeister Christiaan van Kuyen.

 

In den Genuss der geschmackvoll zubereiteten und attraktiv angerichteten Speisen sowie der edlen Tropfen kamen Repräsentanten der Stellen, die am Projekt 3. Weg beteiligt sind, z. B. Arbeiterwohlfahrt Siegburg, ARGE Bonn sowie Eltern bzw. Freunde der Teilnehmer.

 

Das Projekt versetzte die Azubis in die Lage, mehrere ihrer Ausbildungsbausteine abzudecken, vor allen Dingen Service, Küche und Marketing.

Somit konnte sich jeder Lehrling in seinem derzeitigen Ausbildungsabschnitt beweisen.

 

Neben den Gaumenfreuden kamen weder Informatives noch Spaß zu kurz, sodass sowohl Gäste als auch Protagonisten begeistert waren und sich die wochenlangen Vorbereitungen damit mehr als gelohnt hatten.    

 

Markus Berghoff

 

 

 

 

 

 

Kitchen Task Force  |  kitchentaskforce@googlemail.com